Die Oxalosis & Hyperoxaluria Foundation vergibt Stipendien und Fördermittel an Forscher, die sich mit den Ursachen der Hyperoxalurie und deren Behandlung befassen. Besuchen Sie bitte unsere Seite„Von der OHF geförderte Projekte“, um mehr über die Auswirkungen dieser Initiativen und die Arbeit der Forscher zu erfahren.
Forschungsstipendien
Bewerbungsschluss: 15. Dezember 2025 um Mitternacht (ET)
Die OHF möchte Forschungsarbeiten fördern, die letztlich zu neuen Diagnosemethoden, Behandlungsmöglichkeiten und einer Heilung der primären Hyperoxalurie und verwandter Hyperoxalurie-Erkrankungen führen.
Kurzzeit-Reisestipendium
Bewerbungsfrist: offen
Das Kurzzeit-Reisestipendium der OHF unterstützt Postdoktoranden und Forscher in der Mitte ihrer Karriere dabei, bis zu drei Monate lang eine praktische Ausbildung an renommierten Gastinstitutionen oder in renommierten Labors zu absolvieren.
Das oberste Ziel besteht darin, nach ihrer Rückkehr die Standards an der jeweiligen Heimatuniversität der Stipendiaten zu verbessern, was ihnen dabei helfen wird, in ihren Fachgebieten eine führende Rolle einzunehmen.
Die Forscher absolvieren praktische Schulungen in externen Labors, wodurch sie sich modernstes Wissen über neue Techniken, Methoden oder konzeptionelle Ansätze aneignen können, die ihr eigenes Wissen und ihre Erfahrung ergänzen und ihre Fähigkeit stärken, qualitativ hochwertige Forschung zu betreiben, die mit dem Auftrag der OHF im Einklang steht.
Die globale Registerinitiative der OHF
Bewerbungsfrist: offen
Wir suchen Vorschläge zur Entwicklung internationaler gemeinsamer Patientenregister und Datenbanken, um die Determinanten der klinischen Manifestationen und der Prognose bei Patienten mit primärer Hyperoxalurie zu ermitteln.
Im Rahmen ihres übergeordneten Ziels, das Verständnis und die Behandlung der primären Hyperoxalurie und damit verbundener Kalziumoxalat-Nierensteinerkrankungen zu verbessern, ist die Oxalosis & Hyperoxaluria Foundation an Vorschlägen von Wissenschaftlern und Klinikern interessiert, die sich mit dem Einfluss genetischer, kultureller und umweltbedingter Faktoren auf die klinischen Manifestationen und die Prognose von Patienten mit primärer Hyperoxalurie befassen. Zu diesem Zweck werden internationale Kooperationsprojekte finanziell unterstützt, die klar definierte Patientenkohorten entwickeln und nutzen, die ein breites Spektrum an genetischen und kulturellen Hintergründen abdecken.
Zu den möglichen Fragen, die behandelt werden könnten, gehören unter anderem:
- Der Einfluss des Oxalatspiegels im Urin und anderer Urinparameter auf die Nierenfunktion.
- Der Einfluss der Nahrungsaufnahme auf den Oxalatspiegel im Urin und die Nierenfunktion.
- Genotyp-Phänotyp-Korrelationen innerhalb und zwischen den verschiedenen Formen der primären Hyperoxalurie.
In Ländern, in denen es keine derartigen Datenbanken gibt, ist die OHF bereit, finanzielle Mittel bereitzustellen, um lokale Ärzte und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, Informationen über Patienten mit primärer Hyperoxalurie in standardisierten Registern und Datenbanken zu erfassen und diese Informationen für genehmigte Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen, die sich mit den oben genannten Themen befassen. Ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Vorschlags im Rahmen dieses Programms ist ein detaillierter Plan für den Datenaustausch hinsichtlich der wichtigsten Datenelemente, die im Rahmen dieses Programms erhoben werden.
Die vorgeschlagenen Zeiträume können 1 bis 2 Jahre betragen; jedoch stehen den Zentren, die im ersten Jahr vordefinierte Meilensteine (z. B. Ziele für die Patientenaufnahme) erreichen, zusätzliche Mittel für die Pflege des Registers zur Verfügung. Erfolgreiche Anträge kommen Ärzten bei der Behandlung von Patienten mit primärer Hyperoxalurie zugute und bieten einen Rahmen für die Bewertung bestehender und potenzieller neuer Therapien.
Fördermittel für primäre Hyperoxalurie Typ 3
Bewerbungsfrist: abgelaufen
Von den bekannten genetischen Ursachen der primären Hyperoxalurie ist die PH Typ 3 die zuletzt identifizierte Form, von der man heute weiß, dass sie durch Mutationen im HOGA1-Gen verursacht wird. Obwohl das ursächliche Gen bekannt ist, fehlen uns noch immer viele grundlegende Informationen zu dieser Erkrankung. Tatsächlich ist nicht vollständig geklärt, wie Mutationen in diesem Gen eine Hyperoxalurie verursachen. Es ist unklar, wie der natürliche Verlauf dieser Erkrankung aussieht und ob es Behandlungsansätze gibt, die bei PH3 einen besonderen Nutzen gegenüber den PH-Typen 1 und 2 haben könnten.
Um diese Wissenslücken zu schließen, sucht die OHF gezielt nach Förderanträgen zur Erforschung der Hyperoxalurie Typ 3. Die Anträge können sich auf klinische, translationale oder grundlagenwissenschaftliche Forschung konzentrieren. Mögliche Forschungsbereiche umfassen unter anderem die Mechanismen der Hyperoxalurie, neuartige Behandlungsstrategien und -ziele, neue Biomarker sowie neue Erkenntnisse zu Risikofaktoren für die Steinbildung oder chronische Nierenerkrankungen bei Hyperoxalurie Typ 3.
Die OHF vergibt Fördermittel in Höhe von insgesamt bis zu 200.000 Dollar für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Indirekte Kosten müssen im maximalen Förderbetrag enthalten sein.